
Seit 2008 habe die Thrasher aus dem Saarland rund zehn Alben veröffentlicht. Da war es aus Sicht der Band mal an der Zeit, den vielen Vorbildern, die man so gehabt hat oder noch hat, ein Denkmal zu setzen. Und dann gleich in Form von 20 Songs.
Es beginnt mit LIMP BIZKIT. Na ja. Besser die Florida-Metaller TRIVIUM und ´To The Rats´. Das knallt. Die Bandbreite ist ziemlich groß. Von PENNYWISE und JUDAS PRIEST bis zu TWISTED SISTER und SAMAEL. WARHEAD ist aus der deutschen Fraktion. Mit ´Nepenthe´ von SENTENCED wird es nach viel thrashigem Auftakt bei Song Nr. 4 dann etwas abwechslungsreicher. Anders natürlich NO FX mit ´Don’t Call Me White´. Da rumpelt es wieder mehr.
Erstaunlich, dass fast alle Songs so klingen, als hätten GODSLAVE sie selber geschrieben. Das heißt, die Songs wurden immer etwas an den Thrash-Sound der Band angepasst oder sind mit dem roten Faden der Härte und Power durchzogen. SAMAELs ´Rain´ geht ansatzlos in ´Hard As Iron´ von PRIEST über und hört sich an, wie zwei Songs einer Band. ´Stay Hungry´ wird eher als Metal als ein Thrash-Titel eingespielt. Ein Höhepunkt sicher ´Nightrocker´ von David Hasselhoff als Stahl-Gewitter. Nächste Stationen sind WHIPLASH mit dem Klassiker ´Nails In Me Deep´ und MOTÖRHEAD (klingt auch wie MOTÖRHEAD), DOG EAT DOG und die TOTEN HOSEN, nun ja.
Man hört, dass die Band viel Spaß beim Einspielen hatte und dieser Spaß überträgt sich schnell auf die Hörerin / den Hörer. Viel Gekloppe und sehr unterhaltsam.
(Ohne Wertung)